Bensberger Modell

Was ist das Bensberger Modell?

Das Bensberger Modell ist ein Mediationsmodell. Es bietet den Aufbau einer konstruktiven Konfliktkultur.

Dazu gehört, die Entwicklung einer gemeinsamen Haltung:

  • Zulassen von Anderssein und Unterschieden
  • Bereitschaft zum Umdenken
  • Gewaltloses Handeln/Sprechen
  • Empathie
  • Partizipation
  • Allparteilichkeit
  • eine Sprache im Konflikt

Bei der Methode benennen die Streitenden den eigenen Schuldanteil und finden dabei selbst einen Weg den Konflikt zu benennen. Dabei kann ein ausgebildete/r Streithelfer/in unterstützen. Hierbei gibt es keine/n Gewinner/in oder Verlierer/in, da es keine Schuldzuweisungen gibt.
Das Bensberger Modell basiert auf drei großen Säulen

  1. Prävention: Trainingsprogamm „Anders streiten“
    anhand von regelmäßig im Unterricht besprochenen Streitgeschichten aus der Lebenswirklichkeit der Kinder lernen diese vom ersten Schuljahr an, Gefühle zu erkennen und auszudrücken, Streitanteile zu benennen und nach sinnvollen Lösungen für die Beilegung des Konfliktes zu suchen.
  2. Intervention:
    Die Schüler/innen lernen festgelegte Sprach- und Handlungsmuster kennen, die sie zur Bewältigung eines Konfliktes anwenden können:
    1. Erste Hilfe im Streit (Kurzintervention mit Hosentaschenbuch, durch Kinder oder Erwachsene)
    2. Leitfaden (ausführliches Konfliktgespräch, ausschließlich
      durchgeführt durch einen ausgebildeten Erwachsenen).
  3. Kinder lösen Konflikte selbst

Die Kinder sind durch das Programm der Prävention zunehmend in der Lage, ihre Konflikte selbstständig zu lösen. Dabei hilft ihnen das kleine Hosentaschenbuch, das im Klassentraining der Klassen 3 und 4 eingeführt wird (1. Hilfe im Streit).Gelingt es den Schüler/innen noch nicht, können Sie durch ausgebildete Mitschüler/innen (Streithelfer/innen) unterstützt werden.

 

 Unsere Streithelfer:innen aus dem Jahrgang 4:

Philipp, Malin, Liam, Jonas, Matti, Lilly, Lea, Ida, Alessia, Lotta

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